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Erfahren Sie das Neueste über die Arbeit des Vereins, aktuelle Öffnungszeiten und historische Fundstücke rund um das Mühlentor.

Besuchszeiten & Betreuung des Mühlentors

Das Mühlentor wurde nach Fertigstellung an die Stadt Bernau übergeben. Trotzdem wird es weiterhin auch vom Verein betreut und kann jeweils zum Hussitenfest und zum Tag des offenen Denkmals in der Zeit von 10 bis 16 Uhr besucht werden.

Überraschendes Fundstück

11. Februar 2026 Dr. Manfred Hübler

Am 11. Februar 2026 erhielt der Mühlentor-Verein einen Anruf aus dem „Museum im Henkerhaus“. Hier wurde von den Mitarbeitern vor der Tür in einem Stoffbeutel ein Mühlentorstein gefunden.

Das rief erst einmal Verwunderung hervor, weil doch alle Steine eingebaut sind. Bei der Inaugenscheinnahme vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um den handgefertigten Ziegel mit der Nummer 63 handelt.

Um Gelder zu sammeln, hatte der Verein zur Förderung des Wiederaufbaus des Mühlentores e.V. verschiedene Möglichkeiten geprüft und sich für den Verkauf von Spenderbriefen entschieden. Die zusätzliche Fertigung kleiner Ziegelexemplare für die Spender wurde verworfen, weil diese sich wegen der rauen Struktur für eine Präsentation in Vitrine oder Schrankwand nicht eignen würden.

Im Jahr 2009 ließ the Verein bei der Firma GOLEM Kunst- und Baukeramik GmbH in Sieversdorf 1.000 Ziegel von Hand fertigen und mit einem Nummernstempel versehen. Diese wurden erst einmal in Bernau eingelagert und der Verkauf gegen Spenderbriefe und Spendenbescheinigungen vorangetrieben.

Als der Bau des Mühlentores im Jahr 2012 begann, waren noch nicht alle Mühlentorsteine verkauft. Aber mit dem bis dahin erzielten Erlös konnte der Verein die gemäß Fördervertrag mit der POMERANIA als Eigenanteil erforderliche Geldsumme aufbringen und alle 1.000 Ziegel einbauen lassen.

Offensichtlich ist nachdem die Ziegel auf die Baustelle geliefert und die Maurer im Oktober mit dem Verlegen begannen, der Stein mit der Nummer 63 entwendet worden. Als die Maurer feststellten, dass dieser fehlt, musste rasch ein Ersatz beschafft werden. Das gelang mit zusätzlichem Aufwand, aber es ist erkennbar, dass der Nummernstempel hier anders aussieht als bei den übrigen 999 Ziegeln.

Nun hat vielleicht nach mehr als 13 Jahren jemand festgestellt, dass sich der Ziegel in der Schrankwand nicht gut macht oder ein schlechtes Gewissen bekommen und den Ziegel anonym zurückgegeben. Der Verein wird diesen nun mit seiner besonderen Geschichte im Mühlentor ausstellen.

Es stehen auch heute noch einige der 1.000 Mühlentorsteine zum Erwerb eines Spenderbriefes zur Verfügung. Bei Interesse können Sie sich gern an den Verein wenden.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Manfred Hübler

(Vorsitzender)

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